Wenn eure Webseite die wichtigsten Fragen nicht beantwortet, macht es euer Telefon.
Eine Webseite soll informieren.
Trotzdem erleben wir immer wieder Unternehmen, bei denen das Telefon wegen derselben Fragen klingelt:
„Was genau bieten Sie an?“
„Haben Sie geöffnet?“
„Arbeiten Sie auch für Privatkunden?“
„Wie läuft die Zusammenarbeit ab?“
„Wo finde ich Ihre Preise?“
Das Problem ist dabei selten das Telefon.
Das Problem ist die Webseite.
Denn wenn Interessenten die wichtigsten Informationen nicht innerhalb weniger Sekunden finden, suchen sie sich die Antworten auf anderem Weg. Meist per Anruf oder E-Mail. Das kostet Zeit – auf beiden Seiten.
Eine Webseite sollte mehr leisten als gut aussehen
Natürlich spielt Design eine wichtige Rolle.
Eine moderne Webseite muss professionell wirken, Vertrauen schaffen und zur Marke passen.
Doch gutes Design allein reicht nicht aus.
Die eigentliche Aufgabe einer Webseite ist es, Menschen bei ihrer Entscheidung zu unterstützen. Sie soll Fragen beantworten, Orientierung geben und Interessenten gezielt durch den Entscheidungsprozess führen.
Kurz gesagt:
Eine gute Webseite arbeitet mit.
Nicht gegen euch.
Versteht man sofort, was ihr macht?
Viele Unternehmen kennen ihr eigenes Angebot so gut, dass sie vergessen, wie Außenstehende darauf schauen.
Dabei gilt:
Ein Besucher entscheidet oft innerhalb weniger Sekunden, ob eine Webseite relevant für ihn ist oder nicht.
Wer dann erst lange suchen muss, um zu verstehen, welche Leistungen angeboten werden, ist meist schnell wieder weg.
Deshalb sollte bereits auf den ersten Blick klar werden:
- Wer seid ihr?
- Was macht ihr?
- Für wen macht ihr das?
Ist eure Webseite fürs Smartphone optimiert?
Ein Großteil der Webseitenbesucher kommt heute über das Smartphone.
Trotzdem werden viele Webseiten immer noch hauptsächlich für große Bildschirme gestaltet.
Die Folge:
Texte werden nicht gelesen.
Buttons sind schwer erreichbar.
Inhalte wirken unübersichtlich.
Wer mobil nicht überzeugt, verliert Besucher, bevor überhaupt Vertrauen entstehen kann.
Findet man die Webseite in Suchmaschinen?
Die beste Webseite bringt wenig, wenn sie niemand findet.
Deshalb gehört Suchmaschinenoptimierung heute zur Grundausstattung einer professionellen Webseite.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele technische Tricks einzubauen.
Viel wichtiger ist:
- Werden die richtigen Suchbegriffe verwendet?
- Sind Inhalte verständlich aufgebaut?
- Werden Fragen beantwortet, nach denen Menschen tatsächlich suchen?
Sichtbarkeit entsteht nicht zufällig.
Sie wird geplant.
Passt die Webseite zum Unternehmen?
Eine Webseite ist oft der erste Kontakt mit einem Unternehmen.
Deshalb sollte sie dieselbe Sprache sprechen wie die Marke selbst.
Wenn Social Media modern wirkt, die Webseite aber zehn Jahre alt aussieht, entsteht ein Bruch.
Wenn das Unternehmen persönlich auftritt, die Webseite aber distanziert formuliert ist, entsteht Unsicherheit.
Menschen kaufen nicht nur Produkte oder Dienstleistungen.
Sie kaufen Vertrauen.
Und dieses Vertrauen beginnt oft auf der Webseite.
Beantwortet die Seite die wichtigsten Fragen?
Je mehr Fragen vor dem ersten Kontakt beantwortet werden, desto besser.
Nicht, weil man Kundenkontakt vermeiden möchte.
Sondern weil Gespräche dadurch wertvoller werden.
Wenn Interessenten bereits wissen:
- welche Leistungen angeboten werden
- wie die Zusammenarbeit abläuft
- wer Ansprechpartner ist
- welche Zielgruppen betreut werden
dann kann das erste Gespräch direkt dort beginnen, wo es interessant wird.
Nimmt die Webseite Arbeit ab?
Die vielleicht wichtigste Frage zum Schluss:
Entlastet eure Webseite den Alltag?
Eine gute Webseite sollte nicht nur informieren.
Sie sollte Prozesse vereinfachen.
Anfragen vorbereiten.
Häufige Fragen beantworten.
Den richtigen Ansprechpartner vermitteln.
Und Besuchern helfen, schneller Entscheidungen zu treffen.
Dann wird aus einer Webseite mehr als eine digitale Visitenkarte.
Sie wird zu einem Werkzeug.
Fazit
Eine Webseite ist auch heute noch eine der wichtigsten Anlaufstellen für Interessenten.
Hier entsteht der erste Eindruck.
Hier entsteht Vertrauen.
Hier beginnt die Kommunikation.
Oder eben nicht.

